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Mutter-Kind-Pass


Mutter-Kind-Pass Programm
» mutterkindpassprogramm11.1.10.pdf [69 KB]
Neuerungen ab 1.1.2010
» neuerungenbeimuntersuchungsprogrammsab1.1.pdf [63 KB]
Mutter-Kind-Pass Novelle 2009
» mutterkindpassnovelle.pdf [41 KB]
Mutter-Kind-Pass Verordnung 2002
» mukipassverordnung2002.pdf [15 KB]
Mutter-Kind-Pass Informationsblatt für Eltern
» mutterkindpassgesundheitsministerium.pdf [31 KB]

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit www.bmg.gv.at und
Bundeskanzleramt (Rechtsinformationssystem) www.ris.bka.gv.at

Kinderbetreuungsgeld


Bundesrecht Kinderbetreuungsgeld 27. 1. 2010
» bundesrecht-kinderbetreuungsgeld.pdf [190 KB]
Kinderbetreuungsgeld-Gesetz
» kinderbetreungsgeldgesetz.pdf [218 KB]
Kindergeld Neu Broschuere Dez. 2009
» kinderbetreuungsgeldneubroschueredez09.pdf [2.628 KB]
Kindergeld Neu Übersicht
» kinderbetreuungsgeldneuuebersicht.pdf [33 KB]
Kindergeld Neu Folder
» kindergeldfolder.pdf [409 KB]
Fragen und Antworten zum Kindergeld
» fragenundantwortenkindergeld.pdf [58 KB]

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend www.bmwfj.gv.at
und Bundeskanzleramt (Rechtsinformationssystem) www.ris.bka.gv.at

Schreiben des Gesundheitsministers an Ärztekammer


Organisationseinheit: BMG -II/A/2 (Prävention und Gesundheitsförderung)
Dr. Renate Fally-Kausek
renate.fally-kausek@bmg.gv.at
Telefon: +43 (1) 71100-4424

BMG-22140/0022-II/A/2/2009
Datum: 28.12.2009

Mutter-Kind-Pass, Information über die Ausweitung der Untersuchungsprogramms

Sehr geehrter Herr Magister!

Per 1. Jänner 2010 tritt die mit BGBl. II Nr. 448/2009 kundgemachte Mutter-KindPass-Verordnungsnovelle in Kraft. Diese beinhaltet eine Ausweitung des Untersuchungsprogramms in Form einer Aufnahme der Möglichkeit der Durchführung einer Utraschalluntersuchung der Schwangeren in der 8.-12. SSW. Die erste Untersuchung bis zum Ende der 16. SSW hat im Rahmen der
Blutuntersuchungen auch einen HIV-Test einzuschließen. Die dritte Untersuchung im Rahmen der 25.-28.SSW hat auch die Bestimmung eines oralen Glukosetoleranztests zu umfassen. Die Interne Untersuchung ist weiterhin in der 18.-22.SSW vorzunehmen.

Die Durchführung einer Ultraschalluntersuchung in der 8.-12.SSW dient der Differenzierung zwischen intra- und extrauteriner Schwangerschaft der Überprüfung der Intaktheit der Schwangerschaft sowie der Mehrlingsdiagnostik. Auch die exakte Feststellung des Geburtstermins kann nur zu diesem Zeitpunkt erfolgen.

Während einer Schwangerschaft kann eine bestehende HIV-Infektion der Schwangeren auf das ungeborene Kind übertragen werden. Bleibt die Infektion in der Schwangerschaft unerkannt, besteht ein bis zu 40%iges Risiko der Übertragung auf das Kind während Schwangerschaft und Geburt. Durch antiretrovirale medikamentöse Behandlung und Wahl eines geeigneten Geburtsmodus kann dieses Übertragungsrisiko auf unter 2% reduziert werden. eine HIV-Untersuchung ist daher im Rahmen der ersten Laborblocks bis zur 16. SSW durchführen.

Bei etwa 5-10% der Schwangeren kommt es zum Auftreten von Gestationsdiabetes, einen durch die Stoffwechselbelastung hervorgerufenen, vorübergehend in der Schwangerschaft auftretenden Diabetes. Für Mütter bringt unerkannter Gestationsdiabetes eine erhöhte Rate an operativen Entbindungen und Nachblutungen nach der Geburt mit sich. Schwangere mit Gestationsdiabetes haben ein stark erhöhtes Risiko in den nächsten Jahren eine gestörte Glukosetoleranz oder einen Diabetes zu entwickeln. Bei unerkanntem Schwangerschaftsdiabetes kommt es bei den Ungeborenen zu starker Gewichts- und Größenzunahme (Makrosomie), Frühgeburtlichkeit und Anpassungsstörungen nach der Geburt. Schwerer unbehandelter Gestationsdiabetes kann auch zu intrauterinem Fruchttod führen. Ein oraler Glukosetoleranztests ist daher in der 25. bis 28. Schwangerschaftswoche im Rahmen des 2. Laborblocks als Laborleistung durchzuführen. Das Screening soll die Messung der Nüchtern-Plasma-Glukosekonzentration und nach oraler Belastung mit 75g Glukose den 1-Stunden- und 2-Stunden-Glukosewert beinhalten. Die Untersuchung sollte möglichst nur von qualifizierten Labors, jedenfalls aber mit methodisch qualitätsgesicherten Geräten entsprechend den Regelungen in den kurativen Verträgen (Honorarordnungen) durchgeführt werden.

Die Mutter-Kind-Pässe ab der Auflage 2009 /2 beinhalten alle erforderlichen Vordrucke zur Dokumentation. Bereits in Umlauf befindliche Mutter-Kind-Pässe der Auflage 2009/1 können weiter verwendet werden. Für die Dokumentation der Ultraschalluntersuchung in der 8.-12. SSW werden im Wege der Ämter der Landesregierungen Zusatzblätter zur Verfügung gestellt. Für die Dokumentation der beiden Laborparameter HIV und oGTT ist bereits derzeit die Möglichkeit zum Eintragen im Rahmen der Laboruntersuchungen im Mutter-Kind-Pass vorgesehen. Die in den Mutter-Kind-Pässen Auflage 2008 und 2009/1 zu Dokumentationszwecken erwähnten Parameter Rh-Antikörper-Suchtest, Anti-D-Prophylaxe und ßhämolysierende Streptokokken sowie Bilirubin beim Neugeborenen sind nicht Bestandteil des Mutter-Kind-Pass-Programms und auch nicht auf diesem Wege abrechenbar.

Es wird ersucht, die Ärzte in ihrem Wirkungsbereich von diesen Änderungen in geeigneter Form in Kenntnis zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Für den Bundesminister:
Hon.-Prof. Dr. Robert Schlögel
Radetzkystraße 2
1031 Wien

http://www.bmg.gv.at
Email: post@bmg.gv.at

Schreiben der Ärztekammer an ihre Mitglieder

Neuerungen beim Mutter-Kind-Pass

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit 1. Jänner 2010 ist bekanntlich eine Novelle zur Mutter-Kind-Pass-Verordnung 2002 in Kraft getreten, die eine Ausweitung des Untersuchungsprogramms mit sich bringt. Neu sind ab 1. Jänner 2010 ein HIV-Test im Rahmen der ersten Untersuchung der Schwangeren, ein oraler Glukosetoleranztest im Rahmen der dritten Untersuchung der Schwangeren sowie die Möglichkeit einer zusätzlichen Ultraschalluntersuchung in der 8.-12. Schwangerschaftswoche.

Die Durchführung des HIV-Tests und des oralen Glukosetoleranztests sind allerdings erst ab 1. Jänner 2011 Voraussetzung für die Weitergewährung des Kinderbetreuungsgeldes in voller Höhe (die Ultraschalluntersuchungen des MuKi-Passes sind generell keine Voraussetzung für die Weitergewährung des Kinderbetreuungsgeldes). Wie in der BKNÄ-Sitzung am 17. Dezember 2009 bereits ausgeführt, ist es uns gelungen, die interne Untersuchung im Rahmen des Untersuchungsprogrammes beizubehalten!

Genauere Informationen zu den Neuerungen entnehmen Sie bitte dem angefügten Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit - welches uns gestern zugegangen ist - sowie der MuKiPassV-Novelle 2009 (wir haben auch die Mutter-Kind-Pass-Verordnung 2002 angehängt, um eine leichtere Lesbarkeit der aktuellen Novelle zu ermöglichen).

Zur Honorarsituation ist Folgendes festzuhalten: Die zwei Labortests werden von den Labors - wie zum Teil schon bisher - nach den einzelnen kurativen Honorarordnungen verrechnet. Für die zusätzliche Ultraschalluntersuchung gibt es derzeit noch keine Honorarposition, weshalb diese nach unserer Rechtsauffassung im Moment nur als private Leistung verrechnet werden kann. Zwecks Klärung dieser Situation stehen wir in Kontakt mit dem Hauptverband.

Wir dürfen weiters informieren, dass wir (wie ebenfalls in der letzten BKNÄ-Sitzung besprochen) nach den Feiertagen an den Hauptverband und an die zuständigen Bundesministerien wegen genereller Anpassung der MuKi-Honorare sowie wegen Vereinbarung eines Honorars für die neue Ultraschalluntersuchung herantreten werden.
Wir werden selbstverständlich laufend informieren!

Mit freundlichen Grüßen,
Bettina Woschitz
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Mag. Bettina Woschitz
Österreichische Ärztekammer
A-1010 Wien, Weihburggasse 10-12
Tel.: +43 1 51406 - 557
Fax: +43 1 51406 - 558
Mail: b.woschitz@aerztekammer.at
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Österreichisches Hebammengesetz (Auszug)


HebG §2(2)
Bei der Ausübung des Hebammenberufes sind eigenverantwortlich insbesondere folgende Tätigkeiten durchzuführen:

2. Feststellung der Schwangerschaft, Beobachtung der normal verlaufenden Schwangerschaft, Durchführung der zur Beobachtung des Verlaufs einer normalen Schwangerschaft notwendigen Untersuchungen
3. Veranlassung von Untersuchungen, die für eine möglichst frühzeitige Feststellung einer regelwidrigen Schwangerschaft notwendig sind, oder Aufklärung über diese Untersuchungen
4. Vorbereitung auf die Elternschaft, umfassende Vorbereitung auf die Geburt einschließlich Beratung in Fragen der Hygiene und Ernährung

EU-Richtlinie Hebammenbetreuung (Auszug)


EU-RL 80/155/EWG
Artikel 4
Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass Hebammen im Sinne dieser Richtlinie mindestens befugt sind, die folgenden Tätigkeiten und Aufgaben in eigener Verantwortung durchzuführen:

2. Feststellung der Schwangerschaft und Beobachtung der normal verlaufenden Schwangerschaft, Durchführung der zur Beobachtung des Verlaufs einer normalen Schwangerschaft notwendigen Untersuchungen;
3. Verschreibung der Untersuchungen, die für eine möglichst frühzeitige Feststellung einer Risikoschwangerschaft notwendig sind, oder Aufklärung über diese Untersuchungen;
4. Vorbereitung auf die Elternschaft, umfassende Vorbereitung auf die Niederkunft einschließlich Beratung in Fragen der Hygiene und Ernährung;

Stellungnahme Liga für Kindergesundheit

» liga_konsensuspapier_muki_vorsorge_neu.pdf [93 KB]