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Online-Unterschriftensammlung im Nationalrat für die Wahlfreiheit zwischen Arzt und Hebamme bei den Mutter-Kind-Pass Untersuchungen

» http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/PET/PET_00183/index.shtml#37139637

Für den vollen Bezug des Kinderbetreuungsgeldes sind 5 Untersuchungen vor der Geburt und 5 Untersuchungen des Babys verpflichtend. Ultraschall-Untersuchungen sind nicht verpflichtend, sondern freiwillig. Die Krankenkasse zahlt 3 Ultraschall-Untersuchungen, alle weiteren - sofern notwendig - sind privat zu bezahlen. In Österreich gibt es keine Impfpflicht. Alle Impfungen sind freiwillig und das Kinderbetreuungsgeld ist nicht an Impfungen gebunden. Informieren Sie sich rechtzeitig über die Vor- und Nachteile von Impfungen.

Mutter-Kind-Pass im internationalen Vergleich

» mukipassiminternationalenvergleich.pdf [819 KB]

3 NEUE TESTS

Seit dem 1.1.2010 wurden drei weitere Tests in den Mutter-Kind-Pass mitaufgenommen. Der HIV Test und der Zuckerbelastungstest sind verpflichtende Untersuchungen für die Weitergewährung des Kinderbetreuungsgeldes in voller Höhe. Ultraschalluntersuchungen sind weiterhin keine Pflicht, es werden von der Krankenkasse nun insgesamt drei Ultraschalltest bezahlt.

Ultraschalluntersuchung
in der 8. bis 12. Schwangerschaftswoche
HIV Test, um eine mögliche HIV-Infektion oder Aidserkrankung festzustellen.
Zuckerbelastungstest (oraler Glukosetoleranztest, OGTT), um eine mögliche Schwangerschaftsdiabetes festzustellen.

Die Kosten für diese drei neuen Tests werden von der Krankenkasse übernommen. Achtung: bei den Krankenkassen und GynäkologInnen herrscht oft noch Unkenntnis über diese neue Regelung. Ultraschalltest werden z.B. immer noch verrechnet (Pauschalangebote). Folgende Ultraschalltests müssen nicht privat bezahlt werden:

8-12. Schwangerschaftswoche (neue Regelung ab 1.1.2010)
18-22. Schwangerschaftswoche
30-34. Schwangerschaftswoche

Die Ungefährlichkeit des Ultraschalls ist nicht bewiesen, vielmehr gibt es Hinweise in der Literatur zu den schädlichen Auswirkungen:
Für das ungeborene Baby ist der Ultraschall laut - bis zu 100 Dezibel (Kinderspielzeug in Ohrnähe z.B. Spielhandys für 3jährige Kinder dürfen laut Norm nicht mehr als 90 Dezibel aufweisen!). Aufgrund dieser hohen Lärmbelästigung ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Babys im Bauch während der Ultraschalluntersuchung sehr viel bewegen und nicht "stillhalten". Grundsätzlich kann man sagen, dass nicht bei jeder Schwangerschaftsuntersuchung ein Ultraschall notwendig ist (wie oben erwähnt, meint die Krankenkasse, dass insgesamt 3 Tests völlig ausreichend sind). Wenn ein Ultraschall gemacht wird, sollte dieser in Hinblick auf das Wohlergehen des ungeborenen Kindes so kurz wie möglich gehalten werden!

Nach wie vor sind Vorsorgeuntersuchungen von einer Hebamme von der Krankenkasse für die Auszahlung des Kindergelds nicht anerkannt! Für den MuKiPass anerkannte Hebammenbetreuung ist in Deutschland und der Schweiz möglich, in Österreich haben ausschließlich der Frauenarzt oder der praktische Arzt (!) das Recht Mutter-Kind-Pass Untersuchungen durchzuführen und abzustempeln. Die jahrelange Forderung der Hebammen, ebenfalls MuKiPass-Untersuchungen abstempeln zu können, werden leider von den zuständigen Behörden immer wieder abgelehnt! Viele Mütter und Väter wünschen sich die Wahlfreiheit zwischen Hebammen- und Arztbetreuung in der Schwangerschaft.


Mutter-Kind-Pass Novelle 2009 zum Nachlesen als PDF
» mutterkindpassnovelle.pdf [41 KB]

Online-Unterschriftenaktion

Ja, ich fordere die WAHLFREIHEIT FÜR MUTTER-KIND-PASS-UNTERSUCHUNGEN zwischen Hebammen- und Arztbetreuung!
Klick auf das Bild! Sie werden zum Formular weitergeleitet!


Jeder kann diese Unterschriftenaktion unterschreiben, nicht nur schwangere Frauen und Mütter, sondern auch Väter, Freunde, Bekannte,... und natürlich Hebammen und ÄrztInnen. Um direkt zur Online-Unterschriftenaktion zu kommen: » www.gopetition.com/online/26560.html
Hier auch die Papier-Unterschriftenliste zum Ausdrucken und auflegen: » unterschriftenlistemutterkindpass2.pdf [65 KB]

Mutter verweigert Abgabe des vom Arzt gestempelten Mutter-Kind-Passes und fordert Gleichberechtigung durch WAHLFREIHEIT für Hebammenbetreuung - UNTERSCHRIFTEN-AKTION gestartet!

Caroline Oblasser, die Autorin und Verlegerin von "Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht" und des neuen, richtungweisenden Buches "Luxus Privatgeburt", wird sich weigern, den vom Arzt abgstempelten Mutter-Kind-Pass bei der Krankenkasse vorzulegen und wendet sich damit auch an die mediale Öffentlichkeit. "Frauen, wehrt Euch! Es kann nicht sein, dass das Weiblichste in unserem Leben, nämlich Schwangerschaft & Geburt, in die Hände der Ärzte gelegt werden MUSS und von den Hebammen nicht betreut werden darf!! Unterschreibt deswegen noch heute den Aufruf!"

IST-SITUATION

Das ist zur Zeit in Österreich nicht möglich: Die Krankenkasse akzeptiert keinen von einer Hebamme abgestempelten Mutter-Kind-Pass! Obwohl die Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett das erklärte Berufsbild der Hebamme ist, müssen die fünf verpflichtenden Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft bei einem Gynäkologen/in und die fünf verpflichtenden Untersuchungen des Babys im ersten Lebensjahr bei einem Kinderarzt/ärztin durchgeführt werden, wenn die Mutter nicht auf rund 2.000 Euro Kinderbetreuungsgeld verzichten will oder kann.

In Deutschland hat eine schwangere Frau seit Jahren die freie Wahl, ob sie durch eine Hebamme oder einen Arzt betreut werden will. In Schweden gibt es keine niedergelassenen Frauenärzte, sondern nur Hebammen für Schwangerschaftsvorsorge. Ebenso ist die Hebamme in den Niederlanden die erste Ansprechperson für werdende Mütter!

FORDERUNG

Wir Mütter fordern die Anerkennung der Hebammenbetreuung und Gleichstellung mit der ärztlichen Betreuung im Mutter-Kind-Pass
- für alle Schwangerschaftsuntersuchungen und
- für die ersten zwei verpflichtenden Untersuchungen des Babys (in Kombination mit Kinderarzt)
- und die damit verbundene Auszahlung des vollen Kinderbetreuungsgeldes auf die gesamte Laufzeit

Caroline Oblasser ist nur die Spitze des Eisbergs, denn schon lange herrscht von Seiten der Mütter große Unzufriedenheit über den Mutter-Kind-Pass: Zu unübersichtlich, zu unpersönlich, zu medizinisch – ein Monopol der Gynäkologen! Frauen wollen echte Geburts-Hilfe von Hebammen, nicht Entbindungstechnik, Geburtsmanagement und Apparatemedizin mit einer 95 %igen Interventionsrate bei Geburten!

"Ich habe die Stempel, aber ich werde die von der Krankenkasse geforderten Belege nicht einreichen", so Oblasser, die damit den Unmut vieler Frauen über den völlig unzureichend konzipierten Mutter-Kind-Pass zum Ausdruck bringt. Oblasser will den unhaltbaren Zustand in der Schwangerschaftsvorsorge nicht länger hinnehmen.

"Eigentlich hätte ich die Arzt-Untersuchungen von Anfang an auslassen sollen, aber damals war ich nicht mutig genug", meint die renommierte Verlegerin. "Doch jetzt, rund 15 Monate nach der Hausgeburt meiner kleinen Tochter und vor allem nach der phantastischen Arbeit am Buch 'Luxus Privatgeburt', bin ich es mir und der Zukunft unserer Kinder schuldig, den Missstand in der Schwangerenbetreuung in Österreich öffentlich aufzuzeigen. Denn was nützt ein tolles Buch über Hausgeburten, wenn die Schwangere in unserem schönen Land de facto zum Arzt gezwungen wird und ihr die Hebammenvorsorge vorenthalten bleibt, da sie von der Krankenkasse nicht als gleichwertig akzeptiert wird?"

Die zeitgleiche Unterschriftenaktion der Hebammen schlägt in die gleiche Kerbe. Hebammen fühlen sich von der übergroßen Herrschaft der Frauenärzte von ihrem Arbeitsfeld verdrängt. Natürlich soll die Hebammenuntersuchung genauso von der Krankenkasse bezahlt werden wie die Arztuntersuchung.

Frauen, die nach der Liberalisierung in der Schwangerschaftsvorsorge und Wochenbettbetreuung, weiterhin ihren Arzt/Ärztin konsultieren wollen, steht dies natürlich frei. Sie entscheiden sich aufgrund der Wahlfreiheit und nicht aufgrund einer Pflichtvorschreibung dafür. Die daraus resultierende Kooperation zwischen Ärzten und Hebammen soll dem Wohl von Mutter und Kind dienen und ein wechselseitiges Hinzuziehen aufgrund verschiedener Kompetenzen jeder dieser Berufsgruppen zur Folge haben.
Jede werdende Mutter kann dann einen Mutter-Kind-Pass abgeben, in dem die 5 Schwangerschaftsuntersuchungen gänzlich von einer Hebamme gestempelt wurden, oder gänzlich von einem Arzt oder eine Kombination von Hebamme- und Arztuntersuchungen! Es ist IHRE freie Wahl!

Eine gesunde schwangere Frau mit einer normal verlaufenden Schwangerschaft und einem gesunden Baby können ausschließlich von Hebammen betreut werden ohne dass sich dadurch ein Nachteil für Mutter oder Kind ergibt! Vielmehr ist die Betreuung durch Hebammen kostengünstig und gesunderhaltend, die Zufriedenheit der Mütter und Väter ist hoch und die medizinische Interventionsrate gering!