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MUTTER-KIND-PASS: ZWANGSUNTERSUCHUNGEN DURCH FINANZIELLE DAUMENSCHRAUBEN
Mutter verweigert Abgabe des vom Arzt gestempelten Mutter-Kind-Passes

Salzburg / Wien (02.04.2009/21:47) - Dr. Caroline Oblasser, österreichische Autorin und Verlegerin von "Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht" (www.kaiserschnittbuch.de) und des neuen, richtungsweisenden Buches "Luxus Privatgeburt" (www.privatgeburt.de), wird sich weigern, den vom Arzt abgestempelten Mutter-Kind-Pass bei der Krankenkasse vorzulegen und wendet sich damit auch an die mediale Öffentlichkeit. "Frauen, wehrt Euch! Es kann nicht sein, dass das Weiblichste in unserem Leben, nämlich Schwangerschaft und Geburt, in die Hände der Ärzte gelegt werden muss und von den Hebammen nicht betreut werden darf! Unterschreibt deswegen noch heute den Aufruf und macht unser Land auf dieses Übel aufmerksam."

In Deutschland hat eine schwangere Frau seit Jahren die freie Wahl, ob sie durch eine Hebamme oder einen Arzt betreut werden will. In Österreich hingegen ist jede Schwangere dazu verpflichtet, während der Schwangerschaft fünf ärztliche Untersuchungen über sich ergehen zu lassen. Ansonsten werden Teile des Kinderbetreuungsgeldes nicht ausbezahlt.

Caroline Oblasser ist nur die Spitze des Eisbergs, denn schon lange herrscht von Seiten der Mütter große Unzufriedenheit über den Mutter-Kind-Pass: Zu unübersichtlich, zu unpersönlich, zu medizinisch - ein Monopol der Gynäkologen! Frauen wollen echte Geburts-Hilfe von Hebammen, nicht Entbindungstechnik, Geburtsmanagement und Apparatemedizin mit einer 95prozentigen Interventionsrate bei Geburten und einer österreichweit rund 30prozentigen Kaiserschnitt-Rate!

Die GEBURTSALLIANZ ÖSTERREICH (www.geburtsallianz.at) hat die Schirmherrschaft für die Protest-Aktion von Caroline Oblasser übernommen. Caroline Oblasser, Mutter von zwei kleinen Kindern, wird aufgrund der Nicht-Abgabe des vom Arzt gestempelten Mutter-Kind-Passes rund 2.000 Euro weniger Kinderbetreuungsgeld ausbezahlt bekommen. "Ich finde, das ist ein Strafzoll für mündige Mütter, und sicher können sich nur die Wenigsten leisten, auf dieses Geld freiwillig zu verzichten. Deshalb rufe ich hiermit zum Protest durch Unterschriften-Abgabe auf."

Bereits 500 Unterschriften wurden in nur 3 Tagen für Oblassers Protest-Aktion abgegeben. Die Unterschriften werden den verantwortlichen Politikern vorgelegt, um endlich auch den Schwangeren in Österreich eine Wahlfreiheit zwischen Hebammenbetreuung und Arztuntersuchungen zu gewährleisten.
(Ende)

Aussender: edition riedenburg
Ansprechperson: Dr. Caroline Oblasser
email: co@editionriedenburg.at
Tel. 0664/1243193