barrierefreie Version
StartseiteZieleForderungenFilmFaktenTermineMitglied werden!ShopBücherPresse

Fakten:

Hebammenbetreuung

Mutter-Kind-Pass

Babyfreundlich

Mütterfreundlich

Hausgeburt

Dienstleister

Patientenrechte

Geburtspraktiken

Geburtshäuser

Dammschnitt

Kaiserschnitt

Kreuzstich (PDA)

Nabelschnur

Künstliche Einleitung

Ultraschall

CTG (Wehenschreiber)

Rhesus negativ

Müttersterblichkeit

Stillen

Bindung und Prägung

Präeklampsie

Ungarn

Qualität

Geburtenregister

Qualität:

CIRS medical

IMBCI

Patientenhandbuch

Geburtenbarometer

Allgemein:

Startseite

Spenden Sie!

Sitemap

Links und Sponsoren

Über uns

Kontakt und Impressum

Messung der Geburtenentwicklung in Österreich und Wien

Das Geburtenbarometer Österreich (seit 2005) und das Geburtenbarometer Wien (seit Mai 2010) sind miteinander verbundene Projekte des Instituts für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Statistik Austria bezüglich der Rohdaten. Das österreichische Geburtenbarometer wurde vom Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz gefördert, das Wiener Geburtenbarometer von der Kulturabteilung der Stadt Wien.

Das Ziel des Geburtenbarometers ist ein aktuelles Fertilitätsmonitoring für Österreich und Wien in dreierlei Hinsicht:

Geburtenentwicklung

Similar to Germany, fertility rates in Austria have been relatively stable in the last 25 years, i.e., since the mid-1980s. It's true that the conventional period indicator of fertility rate (TFR, Totale Fertilitätsrate) is close to 1.4, but its level has been negatively influenced by the trend of postponing childbearing to higher ages. The real fertility (number of children per woman) of the women born in the late 1960s and the early 1970s is higher, around 1.6 children per woman. Also an alternative indicator of period fertility, computed by VID (PAP, Durchschnittliche Perioden-Paritaet) has been around 1.6 (1.5-1.7) during the last 20-25 years. Because many women remain childless (about 20%), the number of children per one mother is higher, close to 2.0. This means: Relatively few women have only one child; their share was 24% among those born in the late 1960s (38-40% had two children, and 18% 3+ children). Also our period data show that three out of four women who have one child also have a second one. This indicator (called Familienzuwachswahrscheinlichkeit) has also been rather stable in the last two decades. Finally, the Generations and Gender Survey conducted in 2008 shows that having two children remains the most common intended family size among Austrian men and women.

Vienna is a bit special, as more women are childless there and also the likelihood of having a second child is smaller. Nevertheless, like in the whole of Austria, most of the Viennese women who have had one child eventually have a second one later in life. In 2009, the probability of having a second birth among the women with one child (Familienzuwachswahrscheinlichkeit) was 72% in Austria and 65% in Vienna.

All in all, this also means that most women undergoing a C-section when having their first birth are likely to plan to have a second birth and they'll then bear the potential negative consequences of their previous C-section when having a second or even a third birth.

More info:
** Recent fertility data for Austria & Vienna (auf Deutsch): » http://www.oeaw.ac.at/vid/download/Geburtenbarometer_Ergebnis_Jahr2009.pdf
** Detailed article on period and cohort fertility in Austria (in English): » http://www.demographic-research.org/volumes/vol19/12/19-12.pdf
** A report on family, fertility, and fertility intentions in Austria: » http://www.ggp-austria.at/fileadmin/ggp-austria/familienentwicklung.pdf

Allgemeine Info zum Geburtenbarometer

Das Geburtenbarometer liefert vierteljährliche und jährliche Berichte sowie regelmäßig aktualisierte Datenreihen. Alle Fertilitätsindikatoren werden auf Basis von Auszügen aus Geburtendatensätzen berechnet, die von der Statistik Austria zur Verfügung gestellt werden. Die monatliche und vierteljährliche Analyse der Geburtenentwicklung ermöglicht es, die aktuellsten Fertilitätstrends im Zusammenhang mit sachdienlichen Informationen über Änderungen bei familienpolitischen Maßnahmen oder verschiedenen sozioökonomischen Indikatoren abzuschätzen. Das Geburtenbarometer bietet sowohl die gewöhnliche TFR als auch den Satz der Familienzuwachswahrscheinlichkeiten (parity-progression ratios, PPRs) auf Basis der Geburtenintervalle (Dauer seit der letzten Geburt). Ein zusammenfassender Fertilitätsindikator, der aus diesen Familienzuwachswahrscheinlichkeiten abgeleitet ist, wird Durchschnittliche Perioden-Parität (period average parity, PAP) genannt. Im Vergleich mit der gewöhnlichen TFR hat die PAP zwei Hauptvorteile: Sie ist relativ wenig von den Veränderungen im Timing (Aufschieben, Nachholen) der Geburten beeinflusst; als paritätsspezifischer Indikator ist sie auch mehr in Übereinstimmung mit der sequentiellen Natur des Kinderkriegens und ähnelt daher eher dem Familienbildungsverhalten realer Kohorten.

Alle Statistiken auf » http://www.oeaw.ac.at/vid/barometer/index_de.shtml

Vienna Institute of Demography
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Wohllebengasse 12-14, 6. Stock, 1040 Wien, Österreich
Telefon +43 (0)1 515 81-7702 | Fax +43 (0)1 515 81-7730
e-mail: vid@oeaw.ac.at