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Vortrag von Jesper Juul und Gerald Hüther
Deutschland 2012, 150 min
Sprachen: Deutsch
» http://www.auditorium-netzwerk.de

In diesem Referat beantwortet Jesper Juul zentrale Fragen der gegenwärtigen Bildungsdebatte. Er stellt dabei die Beziehungskompetenz ins Zentrum seiner Überlegungen. Unter dem Begriff Beziehungskompetenz versteht der dänische Lehrer pädagogisches Handwerk und pädagogische Ethik in einem. Die Frage ist nicht mehr, ob wir traditionell autoritär oder anti-autoritär erziehen sollen. Beziehungskompetenz bedeutet, dass die Erwachsenen mit sich und dem Gegenüber im Kontakt sind, und dass sie das Gegenüber sehen, hören und ernst nehmen.


Kompetente Kinder brauchen eine andere Art von Führung.
Kinder brauchen beziehungskompetente Erwachsene, die die Führung übernehmen. Diese beziehungsorientierte Führungskompetenz setzt Gesprächsführungskompetenz mit Eltern, Gruppen und Einzelpersonen voraus. Zu dieser Führungskompetenz gehört auch die Bereitschaft, sich selber zu hinterfragen: Vielleicht mache ich etwas falsch? Und die Grundfrage von kompetenter Führung lautet: Wenn mir etwas nicht gelingt, kann ich mich an das Kind wenden und es um Hilfe bitten?

Es geht nicht um Schuld oder Fehler, sondern um Verantwortung!
Dies ist für unsere Kultur immer noch ungewohnt, da die Machtträger das Recht haben, den anderen herabzusetzen, zu verletzen, zu beschuldigen. Verantwortungsvolle Führung respektiert die Integrität des anderen und kommt ohne Angstmacherei und einseitige Schuldzuweisungen aus. Mit diesem Führungskonzept unterstützt Jesper Juul einen Paradigmenwechsel der Pädagogik: Erwachsene und Kinder besitzen dasselbe Maß an Würde und sind entsprechend zu behandeln. Aber die Verantwortung für die Qualität dieser Beziehung tragen die Erwachsenen.
Text: Jean-Paul Munsch