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Geburt und Frauenrechte
Dokumentarfilm 23 Hebammen aus 17 Ländern berichten
Ein Film von Karin Berghammer, Österreich, Niederlande, Phillipinen 2002, 60 min, PAL
Sprachen: Englisch (Originalfassung), Untertitel in Deutsch
» www.polyvideo.at



Der Film erzählt von den weltweiten Unterschieden, die Frauen im Bereich von Sexualität, Familienplanung und Fortpflanzung erfahren. Sie sind schwarz, weiß, gelb, oder rot. Christinnen, Hindus, Muslima, Buddhistinnen, Jüdinnen oder ohne Bekenntnis. Geboren im Iran, in Nepal, Estland, China, Uganda, Neuseeland, Chile, USA, Südafrika, Pakistan, Kanada, Japan, Mittel-, Nord- und Südeuropa. Was sie verbindet ist, was sie tun: sie alle gehen dem tatsächlich ältesten Gewerbe der Welt nach, sie sind Hebammen. Und damit teilen sie ein sehr spezifisches Erlebnis, Geburt ist ihr Alltag.

Doch selbst wenn es sich um ein noch so archaisches Phänomen handelt, bei dem der biologische Vorgang immer derselbe ist, unterscheiden sich die Erfahrungen drumherum ganz wesentlich. Und genau über diese Abweichungen gewinnen wir einen Einblick in essentielle Merkmale (Umgang mit Tod, Zeit, Ritualen und Glauben), die eine Kultur prägen.
In den Interviews beziehen die Frauen Stellung zu Themen wie :

Sie erzählen, warum Frauen aus gesellschaftlich höheren Schichten geburtshilflich oft benachteiligt werden, wo Kinder in welchen Stellungen geboren werden und welche Zusammenhänge zwischen frühkindlichem sexuellen Mißbrauch und dem vermehrten Wunsch nach einer Betäubung unter der Geburt besteht.

Eine Hebamme, die während der Militärdiktatur Pinochets in Chile ein Jahr in einem Konzentrationslager interniert war, berichtet Geburten in Gefangenschaft.

Es wird deutlich, wie die Art der Geburtshilfe, die in einem Land praktiziert wird, die Position der Frau in dieser Gesellschaft prägt. Und vice versa, wie Frauen durch ihre spezifische Geburtserfahrung Selbstvertrauen gewinnen oder sie entmutigt werden. Je stärker der politische Einfluß von Frauen in verschiedenen Systemen, umso humaner sind jedenfalls die Bedingungen, die Frauen in diesem ihrem geschlechtspezifischsten Lebensbereich vorfinden.

Nicht zufällig wurde auch in Österreich ein Gesetzesentwurf, der die Involvierung von Hebammen in die Schwangerschaftsbetreuung vorsah, vereitelt, nachdem der Herr Frauenminister dagegen ein Veto einlegte.